Teufelskirche 

Mysthische Landschaften, herrliche
Aussichten von Berggipfeln, weite Wiesen, Steinformationen – so
wird der Kansallispuisto Nationalpark beschrieben. Die finnische
Nationallandschaft schlechthin, sagt man uns. Uns fällt das kleine
Prospekt zufällig in die Hände und dann kreuzen zwei Motorradfahrer
eines Morgens am See unseren Weg und schwärmen vom Wandergebiet rund
um den Ukko Koli – die höchste Erhebung im Nationalpark, welcher
direkt am Pielinen See liegt. Also los, das wollen wir sehen. Wir
folgen einer Schotterpiste rund um den See in Richtung des Ortes
Koli. Auf dem Weg befindet sich die Pirunkirkko – die
Teufelskirche. Wir steigen Leitern an großen Sandsteinfelsen herab,
durch zerklüftete Felsspalten bis hinunter zum Höhleneingang.
Früher wurde dieser dunkle Ort von Schamanen, Zauberern und Hexen
für Rituale genutzt, weshalb die Höhle später ihren Namen bekam.

Ukko Koli

Wir lassen den Bus stehen und wollen hinauf, auf den höchsten Berg
im Süden Finnlands – auf den Ukko Koli mit 347m Höhe. Vorbei am
Lift der Besucher nach oben trägt wandern wir über Almwiesen, durch
kühle Wälder, über Felsen und erreichen oben den Tourispot mit
Hotel, nahe gelegenem Parkplatz, vielen Menschen, die schnelle Fotos
machen. Wir gehen weiter hinauf, rasten auf Felsplateaus und wandern
auf der Bergkette weiter über Akka-Koli und Paha-Koli. Welch eine
Sicht auf den See mit seinen vielen Inseln, auf die bewaldeten Hügel
ringsum. Wir genießen den Ausblick, sind froh über unsere Beine,
die uns hier hinauftragen und wir diese Schönheit sehen können. Der
Wind pustet uns kräftig ins Gesicht und wir gehen über Blumenwiesen
hinab zum See, umschwirrt von wahnsinnigen Mücken. Am Abend finden
wir einen Ort direkt am Wasser, zwischen Findlingen am Birkenwald mit
Sandstrand direkt vor der Tür. Die Mitternachtssonne durchleuchtet
den Bus und nun beginnt die Zeit in der die Sonne nie untergeht.

Los, eingestiegen, abgefahren. aber HALT. Teil es bitte noch

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