Komm und entdecke Litauen mit deinem Roadtrip

Tiefe dunkle Wälder,
weite Wiesen, Gräser, Blüten, Holzhäuschen, Seen, schlängelnde
Waldwege, klare Flüsse – und am Ende Küste, Ostseewind, Dünen, ins
Meer springen.

Bei prasselndem Regen fahren wir am Abend über die Grenze nach Litauen und finden einen Ort mitten im Wald, an einem riesigen See mit Feuerstelle bei
Meteliai. Wir fahren durch ländliche Gegenden, auf kleinen Straßen
durch Wälder und kleine Dörfer mit Holzkirchen und bunten Häuschen
bis zum Dzūkija Nationalpark. Dort füllen wir die Wasservorräte
auf, genießen es anzukommen, beobachten wie die Sonne zwischen den
Kiefern untergeht und alles in warmes Licht taucht. Wir entscheiden
nach Vilnius zu fahren, halten auf dem Weg an der Wasserburg Trakai
mischen uns unter die Touris und schauen uns die alten Holzhäuser
der Karäer an. Nach einer Nacht am See, fahren wir weiter. In der
grünen Hauptstadt radeln wir am Fluss entlang bis in die Republik
Užupis – ein alternatives Viertel mit einigen Galerien, Cafés,
Buchläden und Orten zum Verweilen. Insgesamt ist im Zentrum viel
los, Geschäfte, Restaurants. Man spürt die Moderne und westliche
Prägung.

Uns genügt es dann auch wieder und wir sehnen uns nach dem friedlichen, ruhigen, naturbelassenem Litauen. Wir fahren Richtung Osten, in den Aukštaitija Nationalpark, durch etwas hügeligeres Land mit kleinen Dörfern und
Seen, etlichen Seen die sich aneinanderreihen. Vorbei an alten Höfen
mit kleinen Feldern inmitten von weiten Wiesen und kleine Häuser,
welche plötzlich mitten im Wald auftauchen. Über uns segeln die
Störche. Hier kann man inmitten von Birken- und Kiefernwäldern über
sanften Moosboden an alten Wassermühlen, zu einem Bienenmuseum
wandern. Überall wachsen Maiglöckchen, Farne, wilder Salbei,
Heidelbeeren. Wie malerisch und wunderbar, am liebsten würden wir
bleiben. Am Ende lassen wir uns einen Baumkuchen aus der Manufaktur
schmecken, eine Nationalspeise. Genauso probiert haben wir die kalte Rote Beete Suppe mit warmen Kartoffeln (sehr zu empfehlen) und
Brotchips mit Knoblauch und Käse.

 

 

Unser Weg soll uns nun
weiterführen, durch das Landesinnere bis in den Westen, nach
Klaipeda und ans Meer. Wir stellen den Bus ab und nehmen die
Fahrräder. Setzen mit der Fähre über, auf die Landzunge, die
kurische Nehrung und radeln am Morgen los. Durch Kiefernwälder,
hinter Dünen, Ostseewind im Gesicht. Wir begegnen auf dem Weg nach
Nida nur einigen Radfahrern und können immermal wieder über die
Düne zum Strand laufen. Herrlich die Füße im Wasser, einsame lange
Strände. Wir sind begeistert. In dem kleinen touristischen Ort Nida,
gönnen wir uns ein Mittagessen. Die Sonne im Rücken radeln wir
wieder über 50 km zurück und freuen uns auf ausruhen und
Gemütlichkeit.

 

Wir fahren weiter an die
Küste, die letzte Nacht in Litauen. Bestaunen den blutroten
Sonnenuntergang, hüpfen am Abend ins kühle Meer. Ach Litauen, welch
gute Orte du bereithältst.

Los, eingestiegen, abgefahren. aber HALT. Teil es bitte noch

2 thoughts to “Ursprüngliches Litauen

  • Markus

    Liebe Lotti, du hast wieder sehr sehr schön geschrieben ,und Danke für die wunderbaren Bilder , da bekommt man Lust in Litauen Urlaub zu machen. Liebe Grüße von Markus.

    Antworten
    • Lotte

      Ich freu mich, dass es dir so gut gefällt. Vielleicht fahren wir mal zusammen, zelten kann man auch sehr gut 🙂 Liebe Grüße

      Antworten

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