Roadtrip Montenegro

Montenegro begrüßt uns zwanzig Meter hinter der Grenze freundlichst mit einem roten Schild: Camping außerhalb von Campingplätzen verboten. Na herrlich. 
 

südlichster Fjord Europas

Durch strömenden Regen fuhren wir entlang der Küste bis zu dem südlichsten Fjord Europas, hier schnürt sich das Meer bei Herceg Novi bis Kotor ins Landesinnere ein. Drumherum. Wir hielten spontan in Kotor, liefen durch die Altstadt, kleine, enge Gassen und über die Stadtmauer. Mit dem dahinter liegenden Bergland, der hoch oben drohenden Burg, mit den lang bis hinunterreichenden Mauern, zeigt sich ein Bild wie aus einem Fantasyroman. Wir umfahren den Fjord und beziehen Lager am Rande der Straße auf einem Schottenplatz gegenüber einer kleinen Kapelle (Danke an Matze für die Empfehlung). Auf dem Weg haben wir stets das Kloster auf der Insel im Blick, welches bestimmt schon etliche Instagramaccounts ziert.
 

Skutarisee

Weiter ging es zum Skutarisee, welcher zur Hälfte schon zu Albanien gehört. Auf kleinen, sich schlängelnden, einspurigen Straßen ging es kurvig um den See. Mit einer herrlichen Sicht auf Hügel, dahinter liegende hohe Berge, Wälder, Inseln. Oh wie wunderschön. Wir landeten in einem kleinen Ort und übernachteten so ruhig an der Kapelle mit Friedhof. Dort arbeitete den ganzen Nachmittag bis zum Abend ein Elektriker mit dem Meint dann ins Gespräch kam. Im ganzen Dorf, war aufgrund eines Sturms in der letzten Nacht, der Strom ausgefallen. Im Ort versammelten sich viele Männer um den Turm, in welchem sich alle elektrischen Leitungen zusammenschlossen, welcher also als Stromhäuschen fungiert. Dort sahen sie einem Elektriker zu. Wir gesellten uns dazu. Plötzlich gab es einen lauten Knall, rauschen, funken, Blitze aus dem Häuschen. Wir hatten schon Angst, dass jemand verletzt wurde, aber dem war glücklicherweise nicht so. Wir gingen weiter, auch die Männer traten gesammelten ein paar Schritte zurück, sicherheitshalber. Am Abend hatte das Dorf zumindest wieder Strom. 
 
 
Die Weiterfahrt am nächsten Tag, hinüber nach Albanien, hielt für uns den Anblick uralter Esskastanienhaine, die Szene einer Hausschlachtung und Hirten mit ihren Tieren bereit. Schon hier begegneten uns viele Straßenhunde und der Müll an Straßenrändern. 
 











 
 
Los, eingestiegen, abgefahren. aber HALT. Teil es bitte noch

3 thoughts to “Montenegro mit dem Bulli – wunderschönes Land

  • Carola

    Ihr lieben, bin so beeindruckt von Eurem neuen Blog-die Fotos sprechen Bände. Vielen Dank für den spannenden Text und die Fotos. Es tut gut, von Euch zu lesen. Ich wünsche Euch viel glatten Asphalt und weiterhin so viel Mut für die unwegsamen Stellen. Hier kommt nun viel öfter die Sonne. Es wird bald Frühling. Wärme und Licht und unsere guten Wünsche und Gedanken mögen Euch begleiten.
    Carola und Peter

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  • Oma-Reini

    Heute schon wieder interessante Nachrichten – MONTENEGRO – steht im blogspot. Wir sind überwältigt von den Bildern, aber auch von den Ausführungen die uns so richtig mit auf Reisen nehmen. Auch der Petersilientopf ist wacker immer noch Reisebegleiter – Reini freut sich da besonders. Eine gute Weiterreise, schöne Erlebnisse und verträgliche Zweisamkeit – diese Wünsche mögen Euch täglich begleiten – Eure Punkewitzer.

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    • Anonym

      Danke, für die lieben zeilen. Die petersilie mukkert, aber das andere gewächs floriert, was ist es?
      Liebe grüsse

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