Roadtrip durch die Ukraine

Richtig gut gefällt uns der Fluss Dniester. Die Wasserfälle von Jaremtsche liegen da auf dem Weg. Sie sind schön, klar, aber mit den Wasserfällen der bisherigen Reise, besonders der in Griechenland, entlocken sie uns nur ein schmunzeln. Zudem ist die Region sehr touristisch erschlossen: Quadfahrer und 4×4-Begeisterte knattern überall, wo geht und erlaubt, durch den Wald. Doch zurück zum Fluss: Erst fährt man über hügelige Straßen durchs satte Grün der Felder und Wiesen. Dann schneidet der Fluss ein Tal in diese Ebene und es geht über eine hohe Brücke. Zu beiden Seiten flankieren den Fluss bewaldete Ufer und vereinzelte Dörfer. Im Nationalpark Dniester-Canyon finden wir schöne Felsformationen, ähnlich der Sächsischen Schweiz und mit dem Fluss erinnert es auch sehr daran. Wir erkunden die Gegend oft auf geschotterten Straßen, auf denen man zwar nicht besonders schnell vorankommt, dafür um so besser die Szenerie aus Feldern mit Leuten beim Kartoffellegen und kleinen Dörfern auf sich wirken lassen kann. Immer wieder werden wir freundlich gegrüßt. Unseren perfekten Standplatz erreichen wir nach, wie so oft, einigen Offroadkilometern. Tiefe Pfützen begutachten wir zuerst, um uns dann doch zu trauen und werden belohnt: Genau am Flusslauf des Dniesters, auf einer kleinen Wiese, stehen wir mit Blick auf einen verwunschenen Wasserfall. Kochen, wandern, Wäschewaschen, Lesen…








Los, eingestiegen, abgefahren. aber HALT. Teil es bitte noch

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