Ich habe versprochen, den Blog nicht einschlafen zu lassen und nein, er schläft nicht ein! Beim Bilder Durchschauen ist mir die Westküste Schwedens wieder ins Auge gefallen. 

Was für eine schöne Landschaft sich da findet, ist kaum zu glauben. Viele Urlaubshäuschen der Stadtbewohner von Göteborg und Stockholm sieht man dort und auch das eine oder andere sehr touristisch anmutende Städtchen. Allerdings sehr malerisch und zu unserer Reisezeit überhaupt nicht überladen oder uns erdrückend. 

Alte Fischerhäuser

Vom großen Stand oder Bedeutung der Fischerei in der schwedischen Gesellschaft, zeugen die unzähligen rustikalen Fischerhütten. Diese finden sich mal nah am Hafen, im Hafen oder einfach an der Küste vereinzelt. Mal rot, mal gelb, mal viele nebeneinander, sodass es schon komponiert aussieht.

Wunderschöne Schären

Die Küstenlandschaft ist von den ins Meer ragenden, buckligen Felsformationen geprägt, auf denen hie und da etwas Gras wächst. Viele winzige Inseln liegen vor der Küstenlinie und es braucht wohl einiges an Erfahrung und technischer Unterstützung, dort sein Schiff hindurch zu manövrieren. 

Bezauberndes Licht am Abend und Morgen

Immer wieder kamen wir in den Genuss von Sonnenuntergängen, aber wenige waren wie an dieser Küstenlinie. Goldenes Licht streift über die Felsen, bringt das braun, graue Gras zum Leuchten und verzaubert beim Anschauen der Bilder. Was man nicht sieht: der durchaus starke Wind. Dieser pfiff um uns, während wir uns die Sonne ansahen und sorgte dafür, dass man es nicht allzu lang aushält. Doch diesen Anblick, vergisst man nicht.

Koster Inseln – Tourismusmagnet ganz für uns

Eine weit bekannte Inselgruppe, sind die Kosterinseln. Nord- und Sydkoster sind landschaftlich reizvoll, kleine Hafenstädte locken Menschen von überall, zu verweilen und Urlaub zu verbringen. 

Wir kommen zufällig zwanzig Minuten vor Abfahrt der Fähre an, überlegen noch etwas zu lange und rennen dann zum Schiff, dass uns nach Nordkoster bringt. Wir wandern über die Insel, hoch zum Leuchtturm, genießen den Ausblick, drehen unsere Runde weiter am Meer entlang und beschließen nach den sieben Kilometern, uns noch auf die Nachbarinsel – Nordkoster – übersetzen zu lassen und dort zum Hafen von Ekenäs zu wandern. Teil zwei der Wanderung beginnt damit in der Dämmerung und bald ist es finster. Wir kommen an hell erleuchteten und wie aus dem Schwedenprospekt ausgeschnittenen Häusern vorbei, die nur so vor Gemütlichkeit leuchten.

Das Kommen des abendlichen Nebels erzeugt eine Ruhe und Einkehr nach Hause, dass wir uns freuen, im Wartehaus der Fähre, dann auf diese bei Brot und Käse zu warten. Kurz vor Zehn sind wir im Stockfinsteren wieder am Bus und freuen uns, so spontan einfach noch auf die Fähre gesprungen zu sein. Es hat sich gelohnt und ist absolut zu empfehlen.

Schön, dass ihr uns begleitet. Schreibt gern uns an die Email oder hier in die Kommentare, dann wissen wir, wie es ankommt.

Herz
Herz am Baum


Los, eingestiegen, abgefahren. aber HALT. Teil es bitte noch

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